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Freiarbeit

Schülerorientierter Unterricht

Schülerorientierter Unterricht ist ein didaktischer Ansatz, bei dem die Interessen, Vorerfahrungen und Bedürfnisse der Lernenden im Mittelpunkt stehen. Die Lehrkraft fungiert als Lernbegleiter, um Eigenmotivation, Selbstständigkeit und aktive Beteiligung der Schüler zu fördern.

 

Projektorientierter Unterricht

Aktuell wird in unserer Schule im Jahrgang 5 und 6 Projektorientierter Unterricht durchgeführt.

Jahrgang 5

Fächer:
Deutsch, Englisch, Biologie und Kunst. 

Jahrgang 6

Fächer:
Deutsch, Englisch, Geschichte und Kunst

 

Gründe für projektorientierten Unterricht

Durch den projektorientierten Unterricht sollen den Schülerinnen und Schüler (SuS) an praktische und komplexe Fragestellungen, Aufgaben und Probleme herangeführt werden.
Es sollen Handlungskompetenzen zur Bewältigung der Aufgabe für den schulischen und nicht-schulischen Alltag erlernt und anwendbar vermittelt werden. In verschiedenen Fächern erworbene Wissens- und Handlungsstrukturen werden in einem Projekt zusammengeführt.
Der Projektorientierte Unterricht hat einen klaren Bezug zum Rahmenlehrplan und behandelt die vom Bildungsministerium vorgegebenen Themen und Kompetenzbereiche.
Die Schülerinnen und Schüler sind dabei angeleitet eigenverantwortlich tätig.
Unser erklärtes Ziel: die SuS lernen, ihr Lernverhalten selbstständig zu planen und zu gestalten.

 

Charakteristika des projektorientierten Unterrichts

  • An einem Tag der Woche wird mit der Klasse das Projektorientierte Lernen durchgeführt.
  • Mehrere Projektthemen werden zu Beginn des Schuljahres durch die Lehrer festgelegt.
  • Die Aufgabenstellung ist komplex; die Themengebiete und die Problemstellung werden fachübergreifend durch die Schüler behandelt.
  • Im Jahrgangsstufe 5 befinden sich aktuell die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Biologie und Kunst in Projektorientierten Unterricht.
  • In Klasse 5 werden im Schuljahr 3 große Themengebiete (Wasser, Haustiere, sowie Umwelt und Technik) durch die Lernenden bearbeitet.
  • Am Ende des Projekts steht ein Produkt, das auch Dritten präsentiert werden kann. Eine Präsentation erfolgt nach den zeitlichen Möglichkeiten.
  • Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ und eigenverantwortlich im Team.
  • Die Lehrer greifen hier möglichst wenig in den Prozess ein. Die Lernenden haben zur Bewältigung der Aufgaben eine Aufgabenliste, welche Sie bearbeiten. Die Fachlehrer der beteiligten Fächer begleiten die Lernenden in den Ihnen zugeteilten Stunden und Helfen bei der Planung, Strukturierung und Lernorganisation.
  • Ziel ist es, das die Lehrer als Berater zur Verfügung stehen.

 

Phasen eines Projekts

 

1. Einführung/Definition

Die Schülerinnen und Schüler erhalten den jeweiligen Aufgabensatz für das entsprechende Thema für alle beteiligten Fächer. Teilziele auf dem Weg zum fertigen Projekt werden definiert und die Wege zum Ziel in gemeinsamer Absprache vorgegeben.

 

2. Planung

In der Planungsphase zu Beginn jeder Projektphase und an jedem Projekttag. planen die Schülerinnen und Schüler die Schritte zur Durchführung des Projekts. Die einzelnen Tätigkeiten werden beschlossen, die Verantwortlichkeiten festgelegt und der zeitliche Ablauf werden geplant.
Die Schülerinnen und Schüler definieren hier ihre täglichen Ziele, das Lehrpersonal steht hier beratend zur Seite, um individuelle Probleme zu erkennen und auf diese hinzuweisen und Lösungsansätze aufzuzeigen.
Der Lehrer ist verantwortlich für die Einweisung der SuS in das selbstorganisierte Lernen (Laufzettel, Aufgabenformate mit ungefährem zeitlichen Umfang zur Bearbeitung der Aufgaben).

 

3. Durchführung

Die Lernenden beschäftigen sich in gewählten oder ihrem Leistungsniveau entsprechenden Sozialformen handlungsorientiert mit der Problemstellung des Projekts. Die Erreichung der Teilaufgaben wird regelmäßig überprüft. Die Lehrkraft ist als Berater jederzeit ansprechbar und unterstützt die Schülerinnen und Schüler.
Die SuS wählen eigenverantwortlich die Materialien und Inhalte, die sie an dem jeweiligen Tag bearbeiten wollen.


Ablauf des Tages Projektorientierte Unterricht:
o Beginn - Planungsrunde mit täglichem Ziel und Zeitvorgaben
o Arbeitsphase - Selbstständiges Arbeiten an den gesteckten Tageszielen
o Ende - Reflexionsrunde (verschiedene Formen der konkreten Umsetzung)

 

4. Reflexion

Am Ende der Projektphase wird das fertige Projektprodukt präsentiert und der Ablauf des Projekts in der Gesamtgruppe reflektiert werden.

 

5. Bewertung

Wie im regulären Unterricht erfolgt eine Benotung in den beteiligten Fächern durch die beteiligten Fachlehrer.
Es gehen auch die prozessbezogene Arbeit sowie die individuelle Reflexion der Arbeit während des Projekts mit in die Benotung ein.
Bewertung und Benotung der Pflichtaufgaben erfolgt nach konkreten Kriterien, die den Lernenden für jedes Fach im Vorhinein bekannt gegeben werden und sich zur Selbstkontrolle in den beigefügten Mappen (Leitz-Ordnern) befinden, wobei sich die zu bewertenden Aufgabenformate fachspezifisch unterscheiden.

  • Deutsch – Verfassen eines informierenden Textes
  • Biologie – Lernplakat „Fische“
  • Kunst – Gestalten eines Aquariums
  • Englisch – Plural, Vokabeltraining, erste kurze Texte verfassen
  • Mathematik – ergänzende Übungsaufgaben zum regulären Pflichtunterricht

 

6. Evaluation:

Der Projektorientierte Unterricht wurde in Zusammenarbeit mit dem IQMV (Institut für Qualitätsmanagement des Landes Mecklenburg-Vorpommern) erarbeitet. Der Projektorientierte Unterricht wird in regelmäßigen Abständen überprüft und durch die Abfrage von Qualitätskriterien mit Schülern und Lehrern evaluiert, dadurch verbessert und an die jeweiligen aktuellen Gegebenheiten angepasst.

 

Tagesablauf:

  1. Planungsrunde mit täglichem Ziel und Zeitvorgaben
  2. Selbstständiges Arbeiten an den gesteckten Tageszielen
  3. Reflexionsrunde

 

Fächerspezifische, am Rahmenlehrplan orientierte Lernaufgaben:

Den Eltern wird ein Auszug aus den entsprechenden Passagen der Rahmenlehrpläne (Lehrplanbezug) angeboten. Die Aufgabenblätter enthalten konkrete Hinweise in Bezug auf die gewünschte Sozialform und Kontrollmöglichkeiten.
Es gibt einen Leitz-Ordner mit einem Inhaltsverzeichnis, in dem die Materialien aller Fächer, (Deutsch, Mathe, Kunst, Biologie, Englisch) - hier aber nur die Pflichtaufgaben- vorgehalten werden.
SuS wählen eigenverantwortlich die Materialien und Inhalte, die sie an dem jeweiligen Tag bearbeiten wollen.
Bewertung und Benotung der Pflichtaufgaben erfolgt nach konkreten Kriterien, die für jedes Fach beigefügt werden, wobei sich die zu bewertenden Aufgabenformate fachspezifisch unterscheiden.

 

Beispiel Jahrgang 5

  • Deutsch – Verfassen eines informierenden Textes
  • Biologie – Lernplakat „Fische“
  • Kunst – Gestalten eines Aquariums
  • Englisch – Plural, Vokabeltraining, erste kurze Texte verfassen
  • Mathematik – ergänzende Übungsaufgaben zum regulären Pflichtunterricht


Die Bewältigung der Arbeitsaufgaben erfolgt ausschließlich im schulischen Kontext (der Hefter/die Aufgaben werden nicht mit nach Hause genommen). In Krankheitsfällen gelten individuelle Absprachen mit dem Fachlehrer. Unser erklärtes Ziel: die SuS lernen, ihr Lernverhalten selbstständig zu planen und zu gestalten; der Fachlehrer ist verantwortlich für die Einweisung der SuS in das selbstorganisierte Lernen (Laufzettel, Aufgabenformate mit ungefährem zeitlichen Umfang zur Bearbeitung der Aufgaben).
Die erste Schulwoche der neuen 5. Klassen wird von den Klassenlehrern genutzt, um zu informieren und entsprechendes Lernverhalten anzubahnen, das für das projektorientierte Lernen vonnöten ist.

Am Ende des Projektorientierten Lernens erfolgt eine Präsentation der Ergebnisse, wobei das konkrete Format individuell festgelegt wird.

Freiarbeit

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Die Lernforschung hat längst bestätigt, dass sich Unterricht verändern muss. Das Lehrerteam der Schule orieniert sich bei der Planung des Unterrichts an den Kriterien guten Unterrichts nach Helmke oder Meyer.

Im Rahmen der Freiarbeit fördern wir

  1. aktives und selbstständiges Lernen, achten auf
  2. Methoden- und Sozialformwechsel und trainieren
  3. methodenbewusstes Arbeiten und Üben um eine
  4. erweiterte Kompetenzorientierung zu ermöglichen. Diesen Prozess unterstützen wir mit
  5. vielfältiger Motivierung, einem
  6. ermutigendem Lehrer- und Schülerverhalten,
  7. schülergerechten Inhalten,
  8. klaren Regeln und Ritualen,
  9. präzisen Instruktionen und einer
  10. vorbereiteten Lernumgebung.
  11. Mitwirkung und Schülerfeedback.

 

Konkret heißt das, dass ein Schultag Fachunterricht, Projekte und Freiarbeitsphasen enthält. Diese Organisationsformen erleichtern die Differenzierung in heterogenen Lerngruppen. Der Unterricht ist zum größten Teil in 90-Minuten-Blöcken organisiert und ermöglicht eine eigene sinnvolle Unterteilung abhängig vom Unterrichtsinhalt. So ist es möglich, dem unterschiedlichen Lerntempo der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden und individuell zu fördern ohne zu entmutigen.

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Kontakt

Mühlenstrasse 8d
17389 Anklam

Telefon: 03971 / 210574
Fax: 03971 / 213526
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Öffnungszeiten des Sekretariats

Montag – Freitag
06:45 Uhr – 09:00 Uhr
09:25 Uhr – 12:00 Uhr 
12:45 Uhr – 14:45 Uhr (außer Freitag)

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Schulprogramm

Unterricht

1/2 Stunde: 07:30 Uhr – 09:00 Uhr
3/4 Stunde: 09:25 Uhr – 10:55 Uhr
5/6 Stunde: 11:20 Uhr – 12:50 Uhr
7/8 Stunde: 13:05 Uhr – 14:35 Uhr


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